Vintage ist getragen – das ist der Punkt. Wir bewerten jedes Teil nach einer festen Skala und schreiben in jede Produktbeschreibung, was Sache ist:
- A+ – Deadstock oder kaum getragen, keine sichtbaren Spuren, Etikett teils noch dran.
- A – Getragen, aber top. Farbe kräftig, Druck intakt, keine Löcher oder Flecken.
- B – Deutliche Tragespuren: leichtes Ausbleichen, Waschkanten, kleine Fussel. Alles fotografiert.
- C – Repariert oder mit Makel. Kommt nur ins Sortiment, wenn das Teil es wert ist, und dann günstiger.
Jede auffällige Stelle wird separat fotografiert statt wegretuschiert. Lieber eine Stufe zu streng als eine zu locker.
Vintage, Second Hand oder Retro – wo ist der Unterschied?
Second Hand heißt schlicht: schon einmal getragen, unabhängig vom Alter. Vintage meint Ware, die alt genug ist, um für ihre Epoche typisch zu sein – üblich sind zwanzig Jahre und älter. Retro ist Neuware im alten Design, also gerade kein Vintage.
Größen richtig einschätzen
Vintage-Größen entsprechen selten heutigen Konfektionsgrößen. Ein Shirt aus den 90ern fällt meist kürzer und breiter aus, Denim weitet sich über die Jahre, und Schnitte wie Classic Fit und Slim Fit unterscheiden sich bei derselben Marke um eine ganze Größe. Nimm deshalb immer die Zentimeterangaben aus der Produktbeschreibung, nicht das Etikett.